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Kurtaxe für Wienbesucher

Da hat der Magistrat ja ein schönes Baby geboren. In baldiger Nähe wird den Terroristen, äh Touristen eine Kurtaxe abverlangt.  In Anlehnung an andere Kuhorten werden zukünftig pro Tag 5,50 € fällig. Das Wochenpickerl gibts schon für 32,50 €. Die Kurtaxe kann an Bahnhöfen, Flughäfen, Schlössern und Tankstellen entrichtet werden. Der Taxorden ist gut sichtbar zu tragen. Befreit von der Tax sind einzig Wiener der Bezirke 1-5, 7 & 8, 10-15. Die Bewohner der restlichen Bezirke haben eine Jahrespauschale von 985 € im voraus zu entrichten. Der Magistrat glaubt die Wiener Bevölkerung hinter sich zu wissen. Man will mit dieser Aktion Wien befreien von Rucksacktouristen (=kein Geld im Beutel) und ähnlichem Gesocks. Die Taxorden sind frühestens im September fertiggestellt, sagt Künstler Meister Jeder . Vorher geht gar nichts. Das wird ein heisser Herbst.
Meister Jeder Kurgast am 21.5.07 17:51


Wien vorletzter Platz

In der neuen Ranking Tabelle, vom grossen Blocgk, hat es einschneidende Veränderungen gegeben. An erster Stelle liegt die schöne fränkische Metropole Fürth. Sie hat nicht nur den Spitzenplatz inne auch hat sie den grössten Sprung gemacht (495 Plätze nach vorne gerutscht). Im Gegensatz dazu hat die kleine Stadt Wien mächtig an Boden verloren. In der Blocgkhierachie belegt sie nur den vorletzten Platz. Niemand, absolut niemand interessiert sich noch für Wien. Wien kann nicht mehr. Nächste Woche die neuen aktuellen Listenplätze der Städte im Blocgk.
Meister Jeder Reporter am 20.5.07 22:17


ZNZrätsel zu schwer für Leser?

Das Rätsel mit der Nummer 18052007 entfesselt einen wahren Besucheransturm auf die Zwischennetzzeitung . Alle wollen es lösen aber diesmal hat Meister Jeder den Cafe Latte wohl etwas zu hoch gelegt. Die ZNZ überlegt zukünftig die Rätselecke zu schliessen. Wer will kann Leserbriefe und Petitionen schreiben. Meister Jeder geht erstmal sinnieren.
Meister Jeder Reporter am 18.5.07 10:34


ODE AN WIENER

Ode an den unbekannten Wiener 

 

 

In Klagenfurt lebte einst ein Wiener,

 

der sah den Prater wie nen Diener,-

 

er kam aus Linz,

 

gab sich als Prinz,-

 

wenn wir nur wüssten,

 

an welchen Brüsten,

 

er tat sich laben,

 

mit den Schaben. 

 

Meister Jeder Ode an den unbekannten Wiener

im Maien des Jahres anno domini 2007 

Meister Jeder Reporter am 17.5.07 22:50


Schloss Neuschwanstein

Die Wiener sind entsetzt. Ein übereifriger Historiker fand eine Besitzurkunde über das Schloss Neuschwanstein. Danach verpflichten sich der Wiener Rat und seine Bürger, das allseits beliebte bayrische Lustschloss nach Wien zu holen. In der Urkunde ist weiterhin festgelegt, dass das Schloss auf dem Gelände des Zentralfriedhofs stehen soll. Kein normal denkender Mensch kann verstehen warum der Historiker dieses Dokument nicht gleich vernichtet hat. Die Bewohner rund um den Zentralfriedhof haben schon eine Protestnote an den Rat gesandt. Dieser will das Schloss dem bayrischem Königshaus zurückschenken. Wie wir erfahren haben, haben die Urenkel des letzten Kinis kein Interesse an dem Kitschschloss.

Die Kosten für den Abbbau, den Transport und Wiederaufbau würden den Haushalt der Gemeinde Wien sprengen. Die ZNZ versucht als Schlichter die Parteien an einen Tisch zu bringen. Wie der Herausgeber der ZNZ
El CommanDante erklärt, wird es sehr schwierig werden. Er hofft auf ein Einsehen der beteiligten Parteien und deren Weitsicht. Die bayrischen Monarchisten erklären sich für nicht zuständig. Aus dem Hause Niedernzollern war niemand zu sprechen. Einzig ein kleiner Internetbuchhändler, will nicht genannt werden, möchte das Schloss nach Wien holen. Die Finanzierung stehe, so der Buchhändler, er könne morgen schon beginnen, wenn dies gewünscht ist.

Wir werden sie, den Leser, auf dem laufenden halten.

 

Wien Blog Leser wissen einfach mehr über ihre Stadt!

Meister Jeder Dadaist am 15.5.07 16:19


Insiderwissen Kaffee

Kleines Insiderwissen Schimelka und Hugo

Wir haben gehört das die im Schimelka nicht renovieren dürfen. Na Super. Die braune Farbe an der Decke,-reines Hero ....äh, Nikotin natürlich. Die kann man nicht putzen, die steht unter Denk mal Schutz. Das einzige was erlaubt ist im Schimelka ist abwischen, no sagts a mal, des is doch schee, die derfn des sauber machen, danke, bitte. Apropo Danke, bitte. O-Ton eines Schimelkakellners beim servieren eines Gastes.

" Die Schoko war bei ihnen,....dankeschön, ....bittesehr."

Dieser Dialog wurde auf gans hohen Niveau geführt, chapeau, insbesondere die stetige nicht in Augennahme des Gastes war vorbildlich. Das sehr persönliche "dankeschön, ...bittesehr" bindet sicherlich einen grossteil der Kundschaft.

Die Hugogäste lehnen das Schimelka wegen seiner Biederkeit und der dazu gehörigen Stimmung ab. Wen wunderts, man wird auch noch zusätzlich totgequatscht, wo man doch nur einen Kaffee trinken wollte. Einzelnen Gerüchten nach, soll das Kaffeetrinken im allgemeinen und speziell im Schimelka sehr schwer sein.

Meister Jeder stellt klar: Mir gefällt die Nikotindecke und Kaffee braucht so eine Athmosphäre wie im Schimelka, des amerikanische Zeug mog i need.

 

 


 

Meister Jeder Dadaist am 13.5.07 11:50


Wien ist anders

Liebe Leser,

es ist kaum zu glauben, was hier in Wien neuerdings los ist. Ich weiß gar nicht, wo ich mit dem Erzählen anfangen soll.

Also stellt euch mal vor …

… neulich am Sonntagmorgen kam doch glatt mein Ziehsohn Jakob alias Ronaldinho alias David B. alias Prinz Poldi von seinem allwöchentlichen Gang zur Mülltonne (ja 1x/Woche macht er das wirklich!) zurück. Dorthin geht er für gewöhnlich, um die Ausscheidungen von Lili seiner Meersau und ebenso die Reste der Kleintierstreu zu entsorgen, die im Laufe einer Woche halt so anfallen.

Ob dieser Rhythmus einer artgerechten Tierhaltung entspricht, möchte ich momentan nicht diskutieren und ich bitte auch von etwaigen sinnlosen Anzeigen wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz abzusehen. Das Kind ist noch nicht strafmündig.

Er kam also mit der Sammelwanne von Lilis Käfig durch die Wohnungstür geschneit und berichtete aufgeregt, er habe unten im Hof neben den Mülltonnen einen Kotzfleck gesehen. Er sei sich nicht ganz sicher, aber mit 85%iger Wahrscheinlichkeit handle es sich um echte Kotze!

Um das Kindeswohl besorgt traten seine Mutter und ich ans Küchenfenster, von dem aus wir eine prima Aussicht auf jenen (eigentlich unser einziger) ca. 25 qm großen Hinterhof genießen, in dem sich die Müllentsorgungsgefäße des ganzen Hauses befinden. Ein Blick genügte, um dem armen Jungen die restlichen 15% zu gewähren, die ihm zur Gewissheit fehlten, dass er mit seiner Einschätzung dessen, was er gesehen hatte, absolut richtig lag.

Nun könnte man nicht sagen, in unserem Haus lebten Mitmenschen, die sich auf solch sorglose Art und Weise ihres Mageninhalts entledigen, um ihren Mitbewohnern vor Augen zu führen, welche Speisen etc. sie gewohnt sind zu sich zu nehmen. Die Bewohner unseres Hauses wären allesamt vielmehr beschämt genug, durch sofortige Entfernung das Ergebnis einer derartigen Mageneruption ungesehen zu machen.

Es musste sich also offensichtlich um die Hinterlassenschaft eines Fremden handeln. Womit sich natürlich sogleich die Frage stellte: Wer wird diese Sauerei entsorgen? Die Antwort bedurfte keiner langen Überlegung: Niemand natürlich!

Genauso war es dann auch. Tagelang konnten wir auf dem Weg durch den Hof einen seitlichen Ausfallschritt üben und dabei den Anblick dieser kunstvoll ausgeworfenen gelblich roten Masse betrachten. Selbst ein mittelstarker Regenguss konnte diesem Prachtexemplar nichts anhaben. So leicht angefeuchtet erweckten die neu entstandenen Glanzlichter das “Ding” erst wieder so richtig zum Leben.

Am Freitag aber geschah das Unglaubliche. Früh morgens schon wurde ich, nicht wie sonst von den Sonnenstrahlen, die meine Nase kitzeln, sondern von einem Höllenlärm geweckt, der für unsere wirklich sehr ruhige Wohngegend vollkommen untypisch ist. Ich brauchte ein wenig, um das alles korrekt einzuordnen. Wo war ich? Was war das für ein ohrenbetäubender Lärm? Lohnte es sich, sich nochmal umzudrehen, noch einen Schlafzuschlag zu nehmen?

Letzteres war eindeutig mit “Nein” zu beantworten und so entschloss ich mich, der Ursache für den Krawall auf den Grund zu gehen. Ich verließ das Schlafzimmer und auf dem Weg in die Küche merkte ich schon, diese Lärmquelle befand sich unverkennbar in besagtem Hinterhof.

Ein Blick aus dem Fenster ließ mich jedoch unwillkürlich an meinem Verstand zweifeln. Hatte doch glatt, vermutlich einer unserer werten Nachbarn, einen Bautrupp angerufen, die nun mit einem Presslufthammer den Betonboden des Hofes aufbrachen.

Der Kotzfleck war auf jeden Fall weg, aber ich fragte mich schon, ob das nicht eine etwas übertriebene Art im Umgang mit derartigen Vorkommnissen sei. Dann fiel es mir wieder ein: Wien ist anders!

Eduard vom Steinhof am 12.5.07 12:26


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